wie ich zum Seifen sieden kam….

Ich habe es meinem Mann zu verdanken, dass ich zu den Seifen kam. Er bestellte ein Buch
übers Sieden und irgendwann nahm ich es auch mal zur Hand. Ehrlich gesagt hatte ich am
Anfang ganz schön Respekt vor dem Sieden, der Umgang mit dem Natriumhydroxid ist nicht
ganz ohne. Irgendwann wollte ich es trotzdem mal versuchen. Meine unglaublich trockene
Haut und meine kaputten Haare, das viele Plastik der Shampoos und Duschbehälter und den
tausend Pflegeprodukten trieben mich dazu, mich doch mal mit diesem ominösen NaOH
auseinander zu setzen. Mit meinem Mann zusammen siedete ich meine ersten Seifen nach
einem fertigen Rezept. Mit zugegebenermassen zittrigen Händen vollbrachten wir ohne
unschöne Zwischenfälle schöne, fein duftende Seifen, die mich einfach total begeisterten. Es
ging einfacher, als ich am Anfang befürchtet hatte und doch konnte man sooo vieles
ausprobieren. Die Seife reinigt und pflegt in einem, was meinem minimalistischen Ich sehr
gefiel. Irgendwie wusste ich sehr bald, dass ich diese tollen Pflegeschätze ganz bestimmt nicht
für mich behalten würde und wollte es deshalb gleich richtig versuchen und gründete meine
kleine Manufaktur, in der ich meine Seifen mit viel Liebe und Freude selber produziere. Ich
verwende auch einige Bio-Öle und natürliche Zutaten sind mir sehr wichtig. Auch sind meine
Seifen alle vegan, da ich die Massentierhaltung in unserer Zeit nicht unterstützen möchte. Ein
weiterer Aspekt ist auch die Verpackung, bei der ich so gut wie möglich auf recycelbare
Materialien zurück greife, da mir unsere Umwelt sehr am Herzen liegt.
Viel Spass beim Stöbern auf meinen Seiten! 🙂